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Kultur

Design & Kultur von Rio de Janeiro – eine Entdeckungsreise

11 Min. Lesezeit

Exploring the Design & Culture of Rio de Janeiro

Die Schmuckdesignerin Paola Maria de Bourbon Orléans e Bragança Sapieha und der Fotograf Tinko Czetwertynski nehmen OP im Rahmen einer exklusiven Fototagebuch-Serie mit durch ihre Stadt.

Für seine visuelle Entdeckungsreise nach Rio suchte Oliver Peoples nach Stadtführern, die so viel Energie und Farbe mitbringen wie die Stadt selbst. Eine Aufgabe wie geschaffen für die ortsansässigen Eheleute Paola Maria de Bourbon Orléans e Bragança Sapieha und Tinko Czetwertynski. Im Laufe ihrer 12-jährigen Karriere als Designerin hat Paola zahlreiche Capsule-Kollektionen für Schmuck, Mode und Möbel entworfen. Zusammen mit ihrem Ehemann, dem Fotografen Tinko Czetwertynski, arbeitet sie für wichtige Magazine und nationale und internationale Brands. Tinko ist ein Bürger von Welt: Er hat in Belgien, Indien, Brasilien, dem Libanon und in Großbritannien gelebt, wo er seinen Abschluss am Central Saint Martins machte. Sein Portfolio ist vielfältig und reicht von Portrait- über Reise- bis hin zu Mode-, Lifestyle- und Kunstfotografie. Seine Arbeiten wurden weltweit in zahlreichen Publikationen veröffentlicht. Gemeinsam entwickeln Paola und Tinko besondere Projekte, durch die das Bild wie ein roter Faden läuft und in lässiger Eleganz das Leben der beiden Kunstschaffenden erzählt. Ihr neuestes Projekt ist ein Fototagebuch, für das die beiden Brillen von Oliver Peoples mit zu ihren Lieblingsplätzen in der Stadt genommen haben. Das Ergebnis ist ein visueller Rausch voll von kultureller Faszination.

Sítio Roberto Burle Marx

Der ehemalige Landsitz des berühmten brasilianischen Landschaftsarchitekten Roberto Burler Marx ist mit seinen über 3.500 Arten tropischer und subtropischer Pflanzen ein Paradies für Naturforscher. Das Anwesen umfasst nicht nur einen üppigen Garten: Das sich inmitten dieser grünen Oase befindliche Haus, in dem Burle Marx seine letzten Lebensjahrzehnte verbrachte, gilt als architektonisches Wahrzeichen.

Hotel Arpoador

Zum Übernachten in Rio empfehlen Paola und Tinko dieses atemberaubende Refugium am Strand von Ipanema und Copacabana. Ob beim Frühstück auf der Terrasse des Restaurants Arp oder im Gästezimmer in der Hängematte – der Meerblick steht immer im Vordergrund. Das Innendesign ist ebenfalls ganz auf Entspannung ausgelegt und macht das Hotel zu einem Ort des lässigen Luxus.

M.A.C. Niteroi

Das Gebäude für dieses Museum für zeitgenössische Kunst im Stadtteil Niterói wurde von Oscar Niemeyer entworfen und ist sowohl von außen als auch von innen ein Sightseeing-Highlight. Gebäude und Lage verschmelzen zu einer architektonischen Innovation und geben den Blick auf eine atemberaubende Landschaft frei: Von hier sieht man den Zuckerhut, den Corcovado und den Morro Dois Irmãos.

Tennisanlage in Vidigal und Niteroi

Wo Meer und Land aufeinander treffen: Die Tennisanlage im Stadtteil Vidigal, die zu einem dort ansässigen Hotel gehört, bietet ein atemberaubendes Erlebnis. Auf der einen Seite der Anlage eröffnet sich der Blick auf den endlosen blauen Ozean, auf der anderen verlieren sich die Augen im üppigen Grün tropischer Pflanzen. An diesem Ort ist Erholung pur garantiert: Sogar der zweifarbig gestaltete Platz spiegelt die Farben der umliegenden Natur wider.

Instituto Moreira Salles

Im Stadtviertel Gávea inmitten des Grüns des Nationalparks Tijuca liegt das Instituto Moreira Salles. Der ehemalige Wohnsitz des berühmten brasilianischen Bankiers, Politikers und Philanthropen Walter Moreira Salles ist heute der Hauptsitz des Instituto Moreira Salles. Die 1999 gegründete Einrichtung organisiert Ausstellungen, Filmvorführungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen und beherbergt eine einzigartige Sammlung an Fotografie, Musik und Literatur. Das visionäre Gebäude ist ein Werk des brasilianischen Architekten Olavo Redig de Campos, die Landschaftsgestaltung hat Roberto Burle Marx übernommen. Nicht nur die verschiedenen Exponate des Instituts sind ein Besuchermagnet, auch die Anlage aus den 1950er Jahren selbst ist wirklich sehenswert.

FOTOS: Tinko Czetwertynski

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